Gebrauchsanweisung

Liebe Tänzerinnen und Tänzer, außergewöhnliche Zeiten bringen manchmal neue Ideen hervor. Deshalb haben wir uns gedacht, dass ein normaler Brief nicht mehr ausreichend ist. Darum haben wir uns entschlossen, Euch eine „multimediale“ Weihnachtspost zu schicken. Die Idee ist, dass Ihr einen Textabschnitt lest und dann an der richtigen Stelle das dazugehörige Musik - stück anhört. Wenn Ihr es ganz feierlich machen wollt, dann könnt Ihr Euch noch die Kerzen auf dem Adventkranz anzünden. Einen kleinen Hinweis noch. Diese Seite ist nur mit einem direkten Link erreichbar und nicht über die Seitennavigation. Wir möchten die Musikstücke nicht für jedermann zugänglich einfach so ins Netz stellen. Und jetzt kann es losgehen.

Advent

Lied: Die Dunkelheit verschlingt die Welt {Wimhäusl Sängerinnen} Was war das für ein Jahr! Wohl kaum jemand von uns wird etwas in dieser Art schon erlebt haben. Manche gehen leichter damit um, und manche bedrückt es sehr stark. Wir fragen uns, was die Zukunft bringt, wann es wieder „normal“ wird und was dann das Normale sein wird. Wen werden wir wiedersehen und wen vielleicht nicht mehr und wann? Unsere Gedanken sind manchmal hoffnungsfroh, fast unbeschwert und bald darauf traurig und ratlos. Wir erleben einen anderen Advent, einen ganz unge - wöhnlichen Advent. Gegen diese Pandemie hilft auch keine noch so grelle Beleuchtung! Auch damit bringen wir sie nicht weg. Es ist dieses Jahr tatsächlich ein Advent, in dem man die Dunkelheit aushalten muss. Wir können uns aber im engsten Kreis ein Licht der Hoffnung anzünden, denn uns ist verheißen und versprochen, dass es nicht immer so bleiben wird. Lied: Rorate, ach tauet ihr Himmel herab {Riederinger Sänger}

Weihnachten

Und dann wird es auch dieses Jahr doch wieder Weihnachten werden! Die Engel verkünden den einfachen Leuten den Frieden auf Erden den Menschen guten Willens. Und das WORT ist tatsächlich Mensch geworden, das WORT, von dem es im Prolog des Johannes-Evangelium heißt: „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist. In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ Freilich hatten schon damals wie noch heute die Menschen ihre eigene Vorstellung davon, wie so eine Ankunft auszusehen hat. Und diese Ankunft unter einfachen, ja ärmlichen Verhältnissen, ohne Glanz, Pomp, aber doch irgendwie mit Gloria passt so überhaupt nicht zur Erwartungshaltung. Also kann es das dann ja wohl nicht gewesen sein! Doch mal andersherum gedacht. Was wäre, wenn Jesus gemäß der allgemeinen Vorstellung bei den Reichen, Schönen und Einflussreichen geboren worden wäre? Dann wäre es wieder so gewesen, wie es nach den menschlichen Regeln schon immer war. Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer und diese wären wieder die Dum - men gewesen. Aber so läuft das bei Gott nicht. Gott ist für alle geboren und für alle auferstanden. Dabei kommt es nicht mal darauf an, ob man überhaupt oder wie intensiv man an diesen Gott und seine Schöpfungs- und Heilsgeschichte glaubt. Denn Gott glaubt an uns und darauf kommt es letztlich an! Aber aufgepasst! Dieser Friede, der da verkündet wurde und bis auf den heutigen Tag wird, der ist einer mit sich selbst, Gott und der Welt. Ein Anspruch auf Glück und Gesundheit lässt sich daraus nicht ableiten, nur Vertrauen und Hoffnung. Lied: Andachtsjodler {Inntaler Sänger}

Das Neue Jahr 2021

So wie es jetzt aussieht, beginnt auch das neue Jahr anders als bisher. Man wird im kleinen Kreis zusammensitzen und eher nachdenklich das alte Jahr Revue passieren lassen. Hoffentlich ist Platz genug, um mit dem Partner dann doch einen ersten Walzer zu tanzen. Ausgelassen, laut und euphorisch wird das neue Jahr wohl nicht beginnen - schon eher voller gedämpfter Hoffnung, dass diese Pandemie und die damit verbun - denen Einschränkungen bald vorüber sein mögen. Und sie werden vorübergehen! Wie es mit dem Volkstanz an sich und dem Volkstanzkreis Pullach speziell in 2021 wei - tergehen wird, lässt sich im Augenblick nur schwer präzise voraussagen. Es könnte mit sehr viel Glück vielleicht schon der Maitanz , am Samstag, dem 8. Mai, mit der Kirnstoa - ner Tanzmusi möglich sein. Beim Morgendanzl , am Sonntag, dem 25. Juli, mit der Maschant Tanzlmusi, ist die Wahrscheinlichkeit schon recht hoch. Ziemlich sicher sind wir uns dagegen beim Kathreintanz , am Samstag, dem 20. November. Vielleicht spielt ja der Stappert Willi nochmal bei uns. Ebenso sicher erscheint uns jedoch, dass das Volkstanzwochenende vom 17. bis zum 19. September in Grainau sein wird, diesmal wieder mit Bierstüberl. Für alle anderen Veranstaltungen machen wir die Planung, wenn die Corona-Lage es sinnvoll gestattet. Nun wünschen wir Euch noch einen besinnlichen Advent, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Neues Jahr. Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen voller Lebensfreude! Stückl: Jodler und 8990 Walzer {Bolzwanger Geigenmusi}
Weihnachten 2020

© Volkstanzkreis Pullach 2021

16. Dezember 2020

Rorate ach tauet ihr Himmel herab
Weihnachten 2020

© Volkstanzkreis Pullach 2021

16.12.2020

Rorate ach tauet ihr Himmel herab

Gebrauchsanweisung

Liebe Tänzerinnen und Tänzer, außergewöhnliche Zeiten bringen manchmal neue Ideen hervor. Deshalb haben wir uns gedacht, dass ein normaler Brief nicht mehr ausreichend ist. Darum haben wir uns entschlossen, Euch eine „multimediale“ Weihnachtspost zu schicken. Die Idee ist, dass Ihr einen Textabschnitt lest und dann an der richtigen Stelle das dazugehörige Musik - stück anhört. Wenn Ihr es ganz feierlich machen wollt, dann könnt Ihr Euch noch die Kerzen auf dem Adventkranz anzünden. Einen kleinen Hinweis noch. Diese Seite ist nur mit einem direkten Link erreichbar und nicht über die Seitennavigation. Wir möchten die Musikstücke nicht für jedermann zugänglich einfach so ins Netz stellen. Und jetzt kann es losgehen.

Advent

Lied: Die Dunkelheit verschlingt die Welt {Wimhäusl Sängerinnen} Was war das für ein Jahr! Wohl kaum jemand von uns wird etwas in dieser Art schon erlebt haben. Manche gehen leichter damit um, und manche bedrückt es sehr stark. Wir fragen uns, was die Zukunft bringt, wann es wieder „normal“ wird und was dann das Normale sein wird. Wen werden wir wiedersehen und wen vielleicht nicht mehr und wann? Unsere Gedanken sind manchmal hoff - nungsfroh, fast unbeschwert und bald darauf traurig und ratlos. Wir erleben einen anderen Advent, einen ganz ungewöhnlichen Advent. Gegen diese Pandemie hilft auch keine noch so grelle Beleuchtung! Auch damit bringen wir sie nicht weg. Es ist dieses Jahr tatsächlich ein Advent, in dem man die Dunkelheit aushalten muss. Wir können uns aber im engsten Kreis ein Licht der Hoffnung anzünden, denn uns ist verheißen und versprochen, dass es nicht immer so bleiben wird. Lied: Rorate, ach tauet ihr Himmel herab {Riederinger Sänger}

Weihnachten

Und dann wird es auch dieses Jahr doch wieder Weihnachten werden! Die Engel verkünden den einfachen Leuten den Frieden auf Erden den Menschen guten Willens. Und das WORT ist tatsächlich Mensch geworden, das WORT, von dem es im Prolog des Johannes- Evangelium heißt: „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Die - ses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist. In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ Freilich hatten schon damals wie noch heute die Menschen ihre eigene Vorstellung davon, wie so eine Ankunft auszusehen hat. Und diese Ankunft unter einfachen, ja ärmlichen Verhältnissen, ohne Glanz, Pomp, aber doch irgendwie mit Gloria passt so überhaupt nicht zur Erwartungshaltung. Also kann es das dann ja wohl nicht gewesen sein! Doch mal andersherum gedacht. Was wäre, wenn Jesus gemäß der allgemeinen Vorstellung bei den Rei - chen, Schönen und Einflussreichen geboren worden wäre? Dann wäre es wieder so gewesen, wie es nach den menschlichen Regeln schon immer war. Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer und diese wären wieder die Dum - men gewesen. Aber so läuft das bei Gott nicht. Gott ist für alle geboren und für alle auferstanden. Dabei kommt es nicht mal darauf an, ob man über - haupt oder wie intensiv man an diesen Gott und seine Schöpfungs- und Heilsgeschichte glaubt. Denn Gott glaubt an uns und darauf kommt es letztlich an! Aber aufgepasst! Dieser Friede, der da verkündet wurde und bis auf den heutigen Tag wird, der ist einer mit sich selbst, Gott und der Welt. Ein Anspruch auf Glück und Gesundheit lässt sich daraus nicht ableiten, nur Vertrauen und Hoffnung. Lied: Andachtsjodler {Inntaler Sänger}

Das Neue Jahr 2021

So wie es jetzt aussieht, beginnt auch das neue Jahr anders als bisher. Man wird im kleinen Kreis zusammensitzen und eher nachdenklich das alte Jahr Revue passieren lassen. Hoffentlich ist Platz genug, um mit dem Partner dann doch einen ers - ten Walzer zu tanzen. Ausgelassen, laut und euphorisch wird das neue Jahr wohl nicht begin - nen - schon eher voller gedämpfter Hoffnung, dass diese Pandemie und die damit verbundenen Ein - schränkungen bald vorüber sein mögen. Und sie werden vorübergehen! Wie es mit dem Volkstanz an sich und dem Volks - tanzkreis Pullach speziell in 2021 weitergehen wird, lässt sich im Augenblick nur schwer präzise voraussagen. Es könnte mit sehr viel Glück viel - leicht schon der Maitanz , am Samstag, dem 8. Mai, mit der Kirnstoaner Tanzmusi möglich sein. Beim Morgendanzl , am Sonntag, dem 25. Juli, mit der Maschant Tanzlmusi, ist die Wahrscheinlichkeit schon recht hoch. Ziemlich sicher sind wir uns dagegen beim Kathreintanz , am Samstag, dem 20. November. Vielleicht spielt ja der Stappert Willi nochmal bei uns. Ebenso sicher erscheint uns jedoch, dass das Volkstanzwochenende vom 17. bis zum 19. September in Grainau sein wird, dies - mal wieder mit Bierstüberl. Für alle anderen Veranstaltungen machen wir die Planung, wenn die Corona-Lage es sinnvoll gestattet. Nun wünschen wir Euch noch einen besinnlichen Advent, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Neues Jahr. Auf ein hof - fentlich baldiges Wiedersehen voller Lebens - freude! Stückl: Jodler und 8990 Walzer {Bolzwanger Geigenmusi}
Volkstanzkreis Pullach